Klezzmates - Presse & CD

Jarek Wilkosz Krzysztof Kossowski Marcin Wiercioch Bartek Staniak Tomek Polak

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Den ausführlichen, ungekürzten Pressespiegel schicken wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

Das Krakauer Quintett „Klezzmates“ spielte in der Haller Hospitalkirche
SCHWÄBISCH HALL. Anstatt ansehnlicher Barockdeckengemälde ernüchternde Metallgerüste und Planen – in der Baustelle Hospitalkirche konzertierte (trotzdem) vergnüglich das polnische Quintett „Klezzmates“.
Ein voll besetztes Parterre – bei baupolizeilich gesperrter Empore – bescherte den erfolgreich kooperierenden Veranstaltern „Konzertkreis Triangel“ und Kulturbüro das Konzert der Krakauer Gruppierung „Klezzmates“. Klezmer, also die vitale Musik des osteuropäischen Judentums, bildet zwar den (namentlichen) Ausgangspunkt der Eigenkompositionen des jungen Quintetts, doch da fließen klassische Musikelemente wie gewiefte Fugen-Technik und kantige Kontrapunktik ein. Vom Jazz wird das swingende Moment übernommen, freilich nicht das Primat der spontan-kreativen Improvisation. Und vor allem: Der Rock-Sound mit all seinen elektrotechnischen Kniffen ist wichtig.
Alle Stücke präsentierten die Polen in der Haller Hospitalkirche sehr durchkonzipiert und in stets fröhlichem Habitus – keine Rührseligkeiten und aufgeblasener Pathos wie man es von dem Klarinettisten Giora Feidman und auch dessen Meisterschüler Helmut Eisel kennt. Auf solistische Extravaganzen und virtuose Artistik verzichtete das Ensemble, die Gruppengemeinschaft an sich zählt.
Der Geiger Bartok Staniak und der Klarinettist Tomek Polak spielten sich die eingängigen sanglichen Motive zu, variierten und sequenzierten diese nach bester Tonsatzmanier. Marcin Wiercioch pendelte mit seinem Knopf-Akkordeon zwischen komplexen harmonischen und singulär-melodischen Aktionen, für die metrische Grundierung sorgten Jarek Wikosz am Kontrabass und Krzysztof Kossowski am Schlagzeug. Show-Mätzchen und sentimentalen Singsang sparten die Instrumentalisten wohlweislich aus.
Orientalische Skalen mit dem symptomatischen Intervall der übermäßigen Sekunde (wie bei dem Tanzlied „Hava Nagila“) sowie das – vom spanischen Flamenco vertraute – phrygische Tongeschlecht verloren nicht an exotischem Reiz. Mal eine Valse-Musette im Dreiertakt, mal hintergründig ein triolischer Bolero-Rhythmus wie bei Maurice Ravel. Ganz amüsant und effektvoll die Komposition „Railroad“, wo dampfende und tutende Eisenbahnromantik mit allen Raffinessen und Finessen musikalisiert wird.
                                      (Hans Kumpf, Oktober 2010, The Jazz Pages)

Viel mehr als Klezmer im Klangmeer                                                                                                                                                                                                                                         Der Name der Gruppe – Klezzmates – ließ Klezmer erwarten. Die Musik mit jiddischen Wurzeln also. Und auch die Instrumente, Geige, Klarinette, Bass, Schlagzeug und Akkordeon, ließen auf Klezmer schließen. Doch die Band, die am Donnerstagabend im Café Oreade auftrat, machte mehr. Klezmer ertönte nur als eine von vielen Einflüssen, die zu einem großen Ganzen verwoben wurde. Jazzrock, Musette, Kammermusik, Klänge aus dem Balkan- und Arabien kamen dazu. Viel breiter kann man das musikalische Spektrum kaum fassen. Herrschte nun ein heilloses Wirrwarr angesichts dieser musikalischen Vielfalt? Nein. Denn den fünf Musikern aus Krakau gelang es, den unterschiedlichen Stilen ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Instrumentierung und Struktur der der einzelnen Titel bildeten eine Klammer, die den Stücken etwas typisch Klezzmates-Artiges verlieh. Dazu gehörte auch die Verfremdung durch Klangeffekte und Hall, die aber nicht allzu aufdringlich eingesetzt wurden. Um aber die zahlreichen Stile in einem zweistündigen Konzert unterbringen zu können, waren häufig Unterbrechungen mitten im Stück erforderlich. Das Schlagzeug wurde dann richtig laut – und dann fingen sich die Musiker in einer neuen Spielart.
Die Eigenkompositionen waren mit musikalischen Zitaten gespickt. Hier ertönte der Bolero-Rhythmus auf dem Schlagzeug – dort hörte man „Frère Jacques“, sie stellten kleine Anker des Wiedererkennens in einem riesigen Klangmeer dar.
Die Fünf begnügten sich mit wenigen Worten, ließen die Musik für sich sprechen, und die riss gerade im zweiten Teil des Konzerts mit. Und die Besucher ließen sich gerne mitnehmen in diesen Klangkosmos. Heftiger Applaus und eine Zugabe beschlossen den Abend.
(Martin Borck, 10.10.08, Münsterländische Volkszeitung & Allgemeine Zeitung)

Konzert in Gronau: „Klezz“ wie Jazz                                                                                                                                                                                                                                          GRONAU „Weltmusik“ verspricht Gronaus Kulturmanager Otto Lohle, als er im Café Oreade die „Klezzmates“ ankündigt. Er wird Recht behalten, obwohl der Name der polnischen Gruppe den Eindruck erweckt, dass sie die Tradition der ostjüdischen Klezmorin fortsetzt. Die Vermutung wird noch verstärkt, weil die Klezzmates in klassischer Genre-Besetzung auftreten: Akkordeon (Marcin Wiercloch), Kontrabass (Jarek Wikosz), Violine (Bartek Staniak), Klarinette (Tomek Polak), Schlagzeug (Krszysztof Kossowski).
Doch die Traditionalisten unter den Zuhörern sind befremdet. Das der jeweiligen menschlichen Laune nachempfundene Weinen oder Lachen der Klarinette fehlt ebenso wie die klassische Klezmer-Literatur. Die Gruppe, die „Klezz“ wie „Jazz“ ausspricht, spielt Eigenkompositionen. Die verhaltene Klarinette ordnet sich dabei sauber ins Ensemble ein, baut zusammen mit Violine und Knopfakkordeon die Melodien auf. Das Quintett spielt virtuos, technisch brillant, die elektronische Verstärkung ist exzellent ausgesteuert.
Die Elemente des Klezmer sind klar zu hören: Das klagende Klangbild russischer Volksweisen, der häufige Wechsel zwischen Dur und Moll. Doch der sphärische Violinenklang, durch zahlreiche Echo- und Halleffekte modifiziert, ist ganz und gar Klezmer-untypisch. Es ist Weltmusik – im Grundmuster der traditionellen Spielweise der Ostjuden verpflichtet, aber durch Jazz-Einflüsse entscheidend verändert.
(Klaus Spellmeyer, 10.10.2008, Münsterische Zeitung)

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Klezzmates: Ein Geheimtipp wird seinem Ruf gerecht                                                                                                                                                                                                           Klezmer-Musik, wie angekündigt, war das auch, aber eben viel mehr: Ein spannender und anspruchsvoller Genuss für Ohren, Augen und Hirn. Das Publikum war zunächst überrascht und dann nur noch begeistert. Spontaner Applaus für solistische Einlagen war den Musikern ebenso sicher, wie der lang anhaltende heftige Beifall, mit dem sie am Ende zu einer Zugabe auf die Bühne zurückgeholt wurden. (Schwäbische Zeitung, 08.10.2008)

Klezzmates sind längst kein Geheimtipp mehr                                                                                                                                                                                                                          Ein interessantes Programm, wahres Futter für die Ohren und den Geist, eine Erweiterung des musikalischen Horizonts. (Stefan Gewecke, Haltener Zeitung, 06.10.2008)

Musik zur Stille                                                                                                                                                                                                                                                                             Die Krakauer Band Klezzmates beglückt ihr Publikum in Dresden                                                                                                                                                            Es ist, als schlängeln sich die Melodien um ihre Stille herum. Sie erreichen sie nicht, kreisen sie aber ein, als wollten sie sie stellen. Doch die Stille entwischt immer wieder.             Musik über die Stille – paradox, natürlich. Aber manches scheint unmöglich, was die Klezzmates aus Krakau am Sonntagabend im Kleinen Haus bieten. Und dennoch: Ganz real stehen die fünf Musiker auf der atmosphärisch bunt beleuchteten Bühne, umschwebt von den Tönen, die sie Klarinette, Violine, Akkordeon, Kontrabass und Schlagzeug entlocken, mal überirdisch schön, mal herzzerreißend traurig, mal mitreißend fröhlich. Wie Pingpong – Bälle spielen sie sich die Melodie zu. Ein akkurates Zusammenspiel aus Annahme, Variation und Weitergabe, das Finesse und Fairness und spürbare Spielfreude beweist.                                                                                                                                        „A sad song for D.” entwickelt sich zu einer Meditation über die Zeit. Vor dem Hintergrund der tickenden Uhr schwingt sich die Melodie aufwärts, wird von immer mehr Instrumenten übernommen. Gemeinsam gelingt es, der Rücksichtslosigkeit der vergehenden Zeit etwas Eigenes, Schönes entgegenzusetzen – auch wenn das weiterhin gleich bleibende Ticken dem Ganzen den Stempel aufdrückt.                                                                                                                                                                                           Überhaupt kann das Wörtchen “trotzdem“ am besten illustrieren, was Klezmer ist – und der liegt auch den Stücken des Klezzmates bei aller Beimischung von Jazz und zuweilen arabischer anmutender Folklore zugrunde. Trotz aller Trauer, aller Wehmut, aller Schicksalsschläge, aller bevorstehender Abschiede – trotz alledem tanzen wir ins Mondlicht (so ein Titel) und nutzen die uns zugemessene Zeit.                                                                                                                                                                                 Die Klezzmates ist eine junge Band; erst vor drei Jahren trafen sich die fünf Musiker an der Krakauer Musikhochschule. „Reflections“ heißt ihre zweite CD, die sie zu ihrem zweiten Konzert nach Dresden brachte. „Nächstes Jahr kommen wir wieder“, verspricht Marcin Wiercioch hinter seinem Akkordeon. Auch das quittiert das Publikum mit frenetischem Beifall.  (Valeria Heintges, Sächsische Zeitung, 15.01.08)

»Klezzmates« öffnen Horizonte

Überschäumende Lebensfreude: Fünf Musiker aus Krakau überzeugen im ausverkauften Spitalkeller

Dem eigenen Anspruch verpflichtet, stemmt sich der Verein »361 Grad« gegen den musikalischen Zeitgeist: Rund 100 Zuhörer verbarrikadierten sich am Samstagabend mit der polnischen Gruppe »Klezzmates« im Spitalkeller, um dem närrischen Treiben in der Stadt ein eigenes Bild entgegenzustellen.

Offenburg. Laut lärmend ziehen die Narren durch die Stadt, grölen und schunkeln zu schmissigen Gassenhauern, feiern den ersten Höhepunkt einer kurzen Fastnachtskampagne. An der Tür zum Offenburger Spitalkeller endet der Spuk jedoch schlagartig. Ein handgeschriebenes Schild verweist auf ein ausverkauftes Konzert, vertröstet närrische Besucher auf die Tanzbar zu später Stunde. Im Keller ist kaum noch ein freier Platz zu finden. Das Alternativangebot von »361 Grad« hat überraschend viele Musikfreunde und Fastnachtsmuffel angelockt, setzt Akzente auf lärmende Aspekte, keineswegs aber auf Temperament, sinnliche Lust und überschäumende Lebensfreude verzichtet. »Klezzmates«, ein Quintett aus der polnischen Musikmetropole Krakau, jongliert für knapp zwei Stunden mit einer bunt schillernden Klanglandschaft, die weit mehr zu bieten hat als nur den Klezmer, die Hochzeitsmusik der aschkenasischen Juden Osteuropas.......................
Bittersüße Melodie

Klezmer und Jazz lösen sich ab mit Improvisation und bisweilen fast rockigen Ansätzen. Ekstatische Läufe verdichten sich, schlagen um in bittersüße Melancholie, fröhlich stampfende Rhythmen verwandeln sich in leichtfüßige dahingleitende Melodien, landen in den immer wieder überraschenden Klangbildern einer ständig variierenden Musik.
»Klezzmates« öffnet Horizonte, saugt unterschiedliche Einflüsse auf, landet am Ende sogar bei lateinamerikanischen Rhythmen und klassischen Adaptionen, bei Swing und Tango, ohne den Klezmer völlig aus den Augen zu verlieren. ..........................
Nach zwei Stunden klingt das Konzert mit zwei Zugaben aus; die Kellertür öffnet sich, entlässt das Publikum in eine Welt, die um Lichtjahre entfernt erscheint.                           
(Jürgen Haber, Offenburger Tagblatt, 14.01.08)

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Welt-Musik auf höchstem Niveau „Klezzmates“ aus Krakau gastierten in Hörste

Lage – Hörste (beo) Klezmer, die aus dem jiddischen Kulturkreis stammende weltliche Musikrichtung, begeisterte das Publikum kürzlich im gut besuchten Heinrich-Hansen-Haus, als die „Klezzmates“ aufspielten, ein Quintett aus dem polnischen Krakau, das ausschließlich mit eigenen Kompositionen auftritt. Die „Klezzmates“ und ihre klassische Besetzung, das sind Marcin Wiercioch (Knopfakkordeon), Bartek Staniak (Violine), Tomek Polak (Klarinette) und Krysztof Kossowski (Schlagzeug), spielten ihre eigene Interpretation des Klezmer – so, wie Marcin Wiercioch sie in seiner sparsam dosierten und in englischer Sprache vorgetragenen Moderation erläutert hatte: „Unser Klezmer vereinigt Elemente des Jazz mit Themen vom Balkan und aus der Klassik. Sie werden es heraushören, und wir hoffen, Sie werden beim Zuhören den gleichen Spaß haben wie wir beim Spielen.“ Die schier unbändige Spielfreude der „Klezzmates“ riss das Publikum ebenso wie das virtuose Spiel des gesamtem Ensembles förmlich mit, und die Tatsache, dass anstelle bekannter Titel oder Evergreens Eigenkompositionen das Programm der Formation bestimmten, hielt die Aufmerksamkeit durchgehend auf hohem Niveau. Stürmischer Schlussapplaus honorierte dieses außergewöhnliche musikalische Erlebnis und ließ die Musiker nicht ohne Zugabe von der Bühne. (Lippische LandesZeitung, 23.03.07)

Irrwitziges Tempo mit unbändiger Spielfreude

„Klezzmates“ aus Krakau sorgen für atemberaubende Spannung bei Publikum im Neustadter „Konfetti“

Was erwartet man bei einem Konzert einer Gruppe, die sich „Klezzmates“ nennt? Genau! Klezmermusik in all ihren aufregenden und vielseitigen Facetten. Was die fünf polnischen Musiker aber am Samstagabend im Neustadter Konfetti boten, war weit mehr, als dieser Name ohnehin schon zu versprechen scheint. Mit ihren großartigen Stücken, allesamt Eigenkompositionen, gehen Marcin Wiercioch (Akkordeon), Jarek Wikosz (Kontrabass), Bartek Staniak (Violine), Tomek Polak (Klarinette) und Krzysztof Kossowski (Schlagzeug) ganz eigene und auch neue Wege. Mit sehr viel klassischen und jazzigen Anteilen verleihen sie dem traditionellen Klezmer eine ganz besondere Note. Teilweise in irrwitzigem Tempo mit unbändiger Spielfreude überzeugten die fünf Musiker, die sich während ihres Studiums an der Akademie der Künste in Krakau kennen lernten und im Januar 2005 zu dieser Formation zusammenfanden. Manche Stücke schleichen sich regelrecht an und wachsen dann im weiteren Verlauf zu einzigartigen und äußerst voluminösen Klanggebilden. Das Volumen ist es dann auch, womit die Musiker viel arbeiten. ................................... Stücke wie „For the good Start“ oder „December Piece“ warten mit starkem orientalischen Einfluss auf, „Fuctional Fixedness“ und „Bluesette“ überwiegen eher durch eine gehörige Portion Jazz, während beispielsweise „Two Faces of Klezzmates“ sehr sphärisch klingt. Gerade dieser Ideenreichtum, gepaart mit der großen Bandbreite an musikalischen Einflüssen und der energetischen Spielweise der Musiker, machen wohl den großen Reiz dieser jungen Formation aus.... (Judith Raech, Rheinpfalz, 19.03.07)

Die jazzig-rockige Seite des Klezmer

Ausverkauftes Konzert der Klezzmates aus Krakau in der Pforzheimer Synagoge

PFORZHEIM. Ziemlich in Grenzen hält sich wahrscheinlich die Begeisterung der Traditionalisten, indes die Liebhaber von Crossover und Weltmusik von neuen musikalischen Ufern schwärmen werden. Denn weit entfernt von dem, womit einst die Klezmer-Familien Epstein oder Brandwein oder auch der „singende Rabbi“ Shlomo Carlebach die Klezmer-Musik prägten, ist das, was die aus der alten polnischen Königsstadt Krakau stammende Formation „Klezzmates“ an Klangerlebnis anbietet. Anlässlich der „Woche der Brüderlichkeit“ gastierte das fünfköpfige Ensemble auf Einladung der Israelitischen Kultusgemeinde Pforzheim und des Kulturhauses Osterfeld mit einem ausverkauften Konzert in der Synagoge.

Großes spieltechnisches Können
Des sehr freundlichen Beifalls konnten sich „Klezzmates“ auf alle Fälle sicher sein, denn die Mitglieder der seit zwei Jahren existierende Band, inzwischen mit dem „Polonia Channel Award“ ausgezeichnet, verfügen allesamt über ein eminentes spieltechnisches Können und verstehen es gut, die verschiedensten musikalischen Einflüsse in ihren Eigenkompositionen zu amalgamieren.......................
(Pforzheimer Zeitung, 15.03.07)

Vom neckischen Tanz bis zum Dampfross                                                                                                                                                                                                                            Die Klezzmates aus Polen beeindrucken mit einem kontrastreichen Klanggeflecht (Pforzheimer Kurier, 15.03.07)

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....Das dritte Konzert im Rahmen ihrer ersten Deutschlandtournee führte die Polen also nach Osterburken, wo sie ganz in schwarz gekleidet die Bühne betraten. Nichts soll ihrer Meinung nach von der Musik ablenken - schon gar nicht lange Reden zwischen den Stücken. Und so lassen die Klezzmates lieber ihre Kompositionen für sich sprechen. Überhaupt erlebt man die Band am besten live im Konzert, wo man sich leicht von der offensichtlichen Spielfreude der jungen Musiker mitreißen lassen kann. Man hört und sieht, wie Bartek Staniak an der Violine und Klarinettist Tomasz Polak als melodieführende Instrumentalisten in gekonnten musikalischen Dialog treten, wie Jaroslaw Wilkosz streichend und zupfend über die Saiten seines Kontrabasses wirbelt und Marcin Wiercioch einfühlsam die Harmonien mit dem Akkordeon unterlegt. Ein wesentlicher Unterschied zu traditionellen Klezmer-Ensembles ist der oftmals treibende, schlagzeugbetonte Rhythmus des Perkussionisten Krzysztof Kossowski, der es jedoch vermochte, sich in den ruhigen Sequenzen zurückzunehmen, auch um den anderen Musikern die Möglichkeit zu ihren filigranen Improvisationseinlagen zu geben. Es ist erstaunlich, wie facettenreich die Band aus Krakau sich dem Klezmer-Stil nähert: mit Swing, Musette, 2/4-Takt und sogar Rock-Anleihen wird jedem Stück eine eigene Stimmung verliehen, sodass es zu keiner Zeit langweilig wird, den Klezzmates zuzuhören. Auch wenn die Melodien eindeutig der jüdischen Musiktradition entstammen, sind die Kompositionen, die das Quintett gemeinsam entwickelt, bei weitem nicht nur melancholisch, sondern strahlen in jedem Takt Lebensfreude und Lebendigkeit aus. Mit jeder Menge Spielwitz und raffinierten Arrangements vermengen die sympathischen Musiker aus Krakau Tradition und Moderne zu einem ungewöhnlichen Stil-Mix, der, auch dank des hervorragend ausgesteuerten Sounds, an diesem Abend zu einem puren Musikgenuss wurde. Noch in diesem Jahr wollen die Klezzmates ihre zweite CD produzieren, denn genau wie das begeisterte Publikum in Osterburken kann die inzwischen europaweite Fangemeinde nicht genug von der Avantgarde des Klezmer bekommen. (Martin Hammer, 13.03.07, RNZ)

Raffiniert aufgebaute Stücke voller Drive und Eleganz: Das Krakauer Quintett Klezzmates gab in Fürth sein viertes Deutschland-Konzert.

“....Die Klezzmates demonstrieren nicht Brillanz durch Übertreibung - sie spielen einfach auf hoch professionellem Grad, völlig klarinettenkiekserfrei und ohne Geigenschluchzanfälle. Keine Sause also, sondern ein Konzert voller Titel, die sich raffiniert aus der Stille heraus aufbauen und das innige Miteinander aller Instrumente mit großartiger Transparenz in den Saal tragen. Schönes Finale eines schönen “Klezmer Festival Intermezzo” - Wochenendes.” (Matthias Boll, Fürther Nachrichten, 21.03.06)

Die aktuelle CD der Klezzmates: “Reflections”! Sie gibt es bei www.jaro.de unter der Rubrik “Fremdprodukte” und dort kann man sie natürlich auch anhören.

CD Reflections
CD Klezzmates - die 1.

Die Klezzmates auf You Tube.

Zum download von Musikbeispielen gehen Sie bitte auf die website der Band: www.klezzmates.pl

Hörbeispiele zu den Klezzmates gibt es jetzt auch auf Myspace. Hier der link: http://www.myspace.com/aklezzmatesgroup

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In January 2005 we decided to form a band whose repertoire could put all our individual music interests and experience together. Each of us had had a contact with klezmer music in its very broad aspect and its beauty and variety grabbed all our attention. For quite a long time we pondered over an idea of the band which would realize our own music ideas. This is how the programme was born. It contains the most characteristic elements of Jewish and Balkan music (scales, rhythm, harmony). Using our former experience we have added jazz and classical touch. The final effect is our concept of klezmer music.
The name of the group originates from the word roommate and means klezmer friends. With a double ‘z’ reminding that klezmer music and jazz have a lot in common.
Our work was appreciated by the jury during the
Festival Nowa Tradycja (The New Tradition Festival) in 2005 organized by Polish Radio II. We were awarded The Polonia Channel Award which we consider our greatest achievement so far.
Since the beginning (12.01.2005 – the date of the first rehearsal) there has been only one change. Our original clarinetist Maciek Bosak who started his studies at Julliard School in New York was replaced with a new member – Tomek Polak.

In 2005 a group of five Polish musicians decide to start a project. All five have different musical backgrounds varying from Chamber orchestra’s, jazz to a freaky drummer who has a weak spot for computer game soundtracks. This project should bring their personal experience together in a style they all feel attached to, this turned out to be the Klezmer music. That same year this debut cd was released with ten own interpretations of Klezmer style. All new material based on the specific rhythms, scales and harmonies of the Jewish and Balkan music. The Klezzmates turn Klezmer music into a more introvert style than we normally hear from the party-klezmer bands. The melody lines, smooth rhythms integrate without any problem with both the classical and, much more obvious, with the jazz music. It shows Klezmer in a more fragile way, no jumping up and down, no thousands of beats per minute but music that is both relaxing and technically of high quality. With this debut the Klezzmates recorded a fine piece of klezjazz and one can only hope these five musicians will play together for many more years.
Eelco Schilder, folkworld.de

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