Meinungen zu SONARIUM

„Das Ohr ist der Kompass... das Vehikel, das uns auf unserer Reise transportiert“ - so hat es Joachim-Ernst Behrendt formuliert.... Und so fühle ich mich an einem Abend mit SONARIUM!

Immer wieder ist es das Auge, das dem Ohr folgt auf diesem faszinierenden Weg, die vielschichtigsten Töne und Klänge wahrzunehmen. Immer wieder ist es kaum zu glauben, dass es nur zwei Menschen sind, die da miteinander Musik machen und nicht nur Töne, sondern auch Gefühle und Bilder hervorbringen... Ein Cello, das mal gestrichen, mal gezupft wird, das mal zu einem Schlaginstrument wird und mal den Klagegesang einer Katze von sich gibt, das Klänge hervorbringt, die nur durch das Auge dem Cello zuzuordnen sind.... dazwischen ein Summen, eine Stimme, die nicht von Worten, sondern allein vom Klang getragen wird... verschmolzen mit den Melodien eines Pianos, bei dem die Finger mal mit Leichtigkeit über die Tasten fliegen und in anderen Momenten dem Instrument bisher noch nie gehörte Töne entlocken: Saiten werden gezupft, mit allem wird experimentiert.... und dann das Didgeridoo, dieser erdende Klang von ganz tief innen, Urklänge des Lebens... das Ganze getragen vom Rhythmus der Trommeln und einer faszinierenden Vielfalt von Perkussionsinstrumenten, die plötzlich ihre ganz eigenen Melodien spielen und selbst Wasser zum Klingen bringen.... SONARIUM - das ist eine beeindruckende und berührende Kombination zweier Menschen, die aus ihren Instrumenten eine unglaubliche Bandbreite an Klängen hervorzaubern und sie auch bei gewollten Dissonanzen in ein fließendes Zusammenspiel bringen - getragen von einem tiefen spürbaren Einverständnis, das oft nicht einmal des Blickkontakts bedarf, sondern sich in erster Linie vom Ohr leiten lässt - vom Hören auf die einzelnen Töne im gemeinsamen Klang... . vom Kompass, der sie leitet auf ihrer Reise durch die Musik! DANKE! (Christina, 19. Januar 2015)

Wenn ich die Musik von Matthias Müller und Max Schötz höre, fühle ich meine Seele - ich möchte es als "Seelenmusik" oder "Musik für die Seele" bezeichnen. Die Musik von Sonarium ist mal kräftig und mal zart, mal besinnlich und mal temperamentvoll, mal fließend und mal aufwühlend. Durch den Dialog von Matthias und Max werden auch die verschiedenen Stimmen fühlbar, wie sie in meinem Inneren miteinander kommunizieren - harmonieren oder auch streiten. Das gibt die verschiedenen Nuancen wieder, wie meine Seele sich ausdrücken möchte, und ich bin dankbar, dass meine Emotionen eine Stimme bekommen. Aber die Musik beeinflusst auch meine Seele. Die Melodien und Rhythmen sprechen zu meiner Seele. Wenn ich nach einem Sonarium-Konzert wieder nach Hause gehe, fühle ich mich wie nach einer Meditation erfüllt und "neu beseelt". (Ascan Petersen, Januar 2015)

Musik mit Nachhall

Ein Konzert mit dem Duo Sonarium (Maximilian Schötz und Matthias Müller) entführt den Zuhörer in eine Welt der unterschiedlichsten Klänge. Die Musik verschiedener Klangwelten wirkt entspannend, meditativ, aber zugleich auch mitreißend und fordernd. Mit vielfältigen Instrumenten wie Klavier, Trommeln, Didgeridoo, Klangschalen, Gong und deren unterschiedlicher Interpretation gepaart mit Cello und Gesang, verstehen es die beiden eine spannende, kurzweilige Mischung abwechslungsreicher Musikstücke zu präsentieren. Es ist eine Musik, die von den Interpreten gelebt wird. Sie ist faszinierend, ehrlich und von einer besonderen Ausdrucksstärke. Dieses ist in jedem Auftritt spürbar und so wird jeder Konzertabend zu einem Hörgenuss und einer kleinen Reise in eine entspannte musikalische Auszeit. (Angela Nolte, Hamburg, 29.12.2014)

Als ich das Duo Sonarium im Sommer 2014 auf einem Festival hörte, war ich zunächst mal skeptisch, was da auf mich zukommen würde. Aber bereits nach den ersten Tönen war ich fasziniert von dem Zusammenspiel der beiden Musiker, von den überraschenden Kompositionen, von den musikalischen Erzählungen, Reisen, die mir die beiden ganz unaufgeregt aber mit perfekter Bühnenpräsenz im völligen gegenseitigen Verständnis darboten. Ich war gerührt, berührt und hatte in den letzten Jahren selten ein so intensives Konzerterlebnis. Ich musste Max und Matthias in meine Agentur aufnehmen, um dem zukünftigen Zuhörer eine Möglichkeit zu geben, dieses musikalische, intensive Erlebnis ebenfalls zu erfahren. So liegt es jetzt bei Ihnen, verehrte Veranstalter, Ihrem Publikum diese Chance zu geben. (Bruno Wallisch, Agent, Musiker, Schauspieler, Januar 2015)

Vita des Duos „Sonarium“

Matthias Müller geb. 1959, Vater Solobratscher bei den Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler. Mutter Klavierlehrerin. Übersiedlung nach Chile 1962. Erster Cellounterricht im Alter von 8 Jahren an der „Universidad de Chile“.

1974 Rückkehr nach Deutschland (München) und Studium am Richard-Strauss-Konservatorium bei Jan Polasek. Ab 1977 Auftritte mit den 12 Cellisten des Konservatoriums mit 2 LP-Einspielungen. Abschluß in Musikreife 1982.

1982 -1986 Mitglied der lateinamerikanischen Gruppe „Indoamerica“. Tourneen in Italien, Schweiz, Deutschland. 2 LP-Einspielungen. 1989 Übersiedlung nach Hamburg. Weiterbildung am Hamburger Konservatorium.

Erste Berührung mit freier Improvisation. Mitbegründer der Gruppe „Madama“ und dem Duo „Sonarium“.

1998 - 2001 Mitglied im Bachtrio Hamburg. Beteiligt an mehreren Projekten: Rose Ausländer (ein Leben in Gedichten und Musik) mit Jutta Hoppe und Stella´s Morgenstern (jiddisch Folk).

Maximilian Schötz geb. 1963, Berührung mit bayrischer Volksmusik von Kindesbeinen an durch Eltern, die Viergesang machten und dem Vater, der Volksmusikpfleger war. Klassischer Klavierunterricht ab dem Alter von 10 Jahren im Anton Bruckner Gymnasium Straubing. Weiterbildung in lateinamerikanischer Percussion am freien Musikzentrum München.

1990 – 1994 Studium Diplommusiklehrer an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und Konservatorium Hamburg mit Schwerpunkt Improvisation am Klavier. Beschäftigung mit freier Improvisation. 1994 Mitbegründer des Trio`s „Madama“ (Klavier, Cello Schlagzeug) mit CD Produktion und diversen Auftritten.

1995 ausgedehnte Indienreise, Berührung mit Tibetischer Musik. 1996 Zirkusprojekte mit Schulklassen.

1997 Gründung des Duos „Sonarium“ mit Live CD Einspielung 2012.

Ab dem Jahr 2000 Intensive Beschäftigung mit Afrikanischer Trommelmusik (Rhythmen der Malinke), Auftritte mit der Percussiongruppe „Anta“ (Leitung Ibro Konate und Sylvia Franke). 2005 Ausbildung in craniosacraler Körperarbeit.

Zentrales Projekt ist die prozesshafte Annäherung und Entwicklung der Musikstücke Sonarium`s. Die vielfältigen musikalischen Erfahrungshintergründe der Musiker (Neue Musik, Jazz, Klassik, afrikanische Percussion, minimalistische und improvisierte Musik) bilden die Blaupause unseres Zusammenspiels.

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