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Klezzmates - Presse & CDs

Polnisches Klezmer-Ensemble - Mitreißender Spielwitz

Bisher hatte der Kulturbeirat der Stadt seine Musikveranstaltungen in Ostheim im Blumenhof Herrmann stattfinden lassen. Doch das Wagnis Umzug hatte sich gelohnt. Gut 100 Zuhörer wollten die polnische Gruppe aus Krakau, bestehend aus Bartek Dworak (Violine), Tomek Polak (Klarinette), Marcin Wiercioch (Akkordeon), Krzysztof Kossowski (Schlagzeug) und Jarek Wilkosz (Kontrabass), im neuen Ambiente genießen.

Die Bemerkung des Kulturbeiratsvorsitzenden Jürgen Reuling zu Beginn der Veranstaltung („Wir hatten gar nicht mit so einem Zuspruch gerechnet“) zeigte die Freude des Veranstalters über den sehr gut gefüllten Innenhof der neu gestalteten Anlage beim ersten Open-Air-Konzert des Kulturbeirates. Vor genau zehn Jahren schlossen sich die fünf Musiker, die sich beim Musikstudium an der Akademie in Krakau kennengelernt hatten, zu der Band „Klezzmates“ zusammen.

Von Bach zum Blues

Inzwischen sind die „Klezzmates“ vom Geheimtipp zu einer der besten europäischen Klezmergruppen avanciert. Grundlage ihrer Musik sind die traditionellen jüdischen Melodien mit ihren bekannten und typischen Elementen, angereichert aber mit Elementen der klassischen Musik, und gewürzt wird mit einer Prise Jazz und einer Prise Rock.

„Sie kennen die Fugen von Johann Sebastian Bach. Dann hören Sie mal, was wir daraus gemacht haben“, meinte recht humorvoll ihr Sprecher Marcin Wiercioch in englischer Sprache. Er war aber nicht nur der Conférencier der Band, sondern gab ihr mit seinem Akkordeon auch seinen eigenwilligen Klang vor, der entfernt an ungarische Weisen erinnert. So entstehen packende Eigenkompositionen mit lebendigem und mitreißendem Flair – der typische „Klezzmates“-Sound.

Er ist die Abkehr vom strikt traditionellen Musizierstil hin zu einer faszinierenden Fusion verschiedener Stile mit enormen Spielwitz und Sinn für musikalische Feinheiten, wie Wiercioch die Eigenart seiner Gruppe beschrieb.„Haben Sie eben den Blues herausgehört?“, fragte er in die Runde und wiederholte dann auf seinem Akkordeon noch einmal den Grundrhythmus des zuvor gespielten Stückes.

Freiheit, die begeistert

Bei aller Freiheit und Improvisation hielten sich die fünf „Klezzmates“ dann aber doch an die Grundregel im Jazz, nämlich, dass jeder Gelegenheit bekommt, in einem Solo das jeweilige Thema selbst darstellen zu können. Mit dieser vielschichtigen Symbiose präsentierten die „Klezzmates“ einen persönlichen, überaus farbenfrohen und begeisternden Musikstil. Diese Musiker kennen keine Grenzen. (Jürgen W. Niehoff 18.06.2015, Frankfurter Neue Presse)

Folklore auf Kunstniveau - Klezzmates aus Krakau im Rheinfelder Jugendhaus.................Nicht nur das hohe Niveau ihrer Darbietung, auch starke Einflüsse klassischer Musik waren in ihren Stücken von Anfang an spürbar. Das ist nicht die traditionelle Musik für Dorf- und Familienfeste, das ist eine konzertante Musik zum Zuhören, Stücke, deren Feinheiten zu entdecken, Konzentration verlangt. Mit vielen Anreicherungen aus der Klassik, mit Einsprengseln von Jazz, Musette und Rock hebt die Band Folklore auf ein Kunstniveau. Mit interessanter Rhythmik, mit Tempowechseln und schönen Melodien zwischen schwebender Melancholie und verhaltener Freude verstanden die Musiker, ihr Publikum zu fesseln. Auch schnelle Stücke waren dabei, die mit reifer Technik und hoher Präzision aus vollem Lauf zu einem knackigen, prägnanten Schlusspunkt geführt wurden. (Badische Zeitung, 24.04.2013)

Kein Halten mehr im Klezmer-Zug ............Fantasie, Temperament, Spielfreude und die Kunst der Improvisation der Krakauer Profiinstrumentalisten sowie die Moderation durch den Kopf der Gruppe, den fantastischen Akkordeonisten Marcin Wiercioch, machen den Abend zu einem ganz besonderen Erlebnis für die Zuhörer. (Anne Stegmeier, Pegnitz-Zeitung, 24.04.2012)

Klezzmates vermischen Klezmermusik mit Balkanklängen und Klassik ...... Das Zusammenspiel der fünf studierten Musiker war überaus harmonisch und auch die Freude am Spiel war deutlich spürbar. Melancholische Tonfolgen wechselten sich mit heiteren Melodien ab. Besonders in zwei langsameren Stücken kamen die Spielstärken der Künstler besonders gut zur Geltung. „Rail Road“ hieß einer der Titel, bei denen die Zuschauer förmlich eine Lokomotive durch den Saal schnaufen hörten, was lautmalerisch sehr gelungen war. Rasante Tonläufe erinnerten an den Säbeltanz von Aram Chatschaturjan. Bei dem Titel „December“ wurde das Thema von „Hava Nagila“ aufgenommen. Die Musik traf den Geschmack der meisten Zuschauer, die das Konzert mit „Super“ und „Bravo“ kommentierten. Am Ende wurde begeistert eine Zugabe erklatscht. (Balasch, Neustädter Blatt, 11.03.2012)

Stehende Ovationen für „Klezzmates“ aus Krakau ...........Antiquierte Klezmermusik? Mitnichten, farbenfroh und facettenreich brachten sie die fünf Musiker zu Gehör. Ein bisschen Folk, ein wenig Jazz, traditionelle jüdische Melodien, die so unbekannt bei uns auch inzwischen nicht mehr sind, werden durch geschickte Bearbeitung jung und frisch gehalten. Mal kommen sie melancholisch daher, mal drücken sie pure Lebensfreude aus. Eine Sprache, die auch vom Publikum in der Kolvenburg akzentfrei verstanden wird. Die professionellen Weltmusiker – Bartek Staniak (Violine), Tomek Polak (Klarinette), Marcin Wiercioch (Akkordeon), Krzysztof Kossowski (Schlagzeug und Percussion) und Jarek Wilkosz (Kontrabass) ließen Langeweile zum Fremdwort werden. Als Marcin Wiercioch den letzten Beitrag ankündigte, war das Publikum überhaupt nicht damit einverstanden. Lächelnd nahm er den Protest zur Kenntnis. Begeisterter Applaus zum Schluss, stehende Ovationen nach der Zugabe. (Manfred van Os, 12.04.2011)

Das Krakauer Quintett „Klezzmates“ spielte in der Haller Hospitalkirche
SCHWÄBISCH HALL. Anstatt ansehnlicher Barockdeckengemälde ernüchternde Metallgerüste und Planen – in der Baustelle Hospitalkirche konzertierte (trotzdem) vergnüglich das polnische Quintett „Klezzmates“.
Ein voll besetztes Parterre – bei baupolizeilich gesperrter Empore – bescherte den erfolgreich kooperierenden Veranstaltern „Konzertkreis Triangel“ und Kulturbüro das Konzert der Krakauer Gruppierung „Klezzmates“. Klezmer, also die vitale Musik des osteuropäischen Judentums, bildet zwar den (namentlichen) Ausgangspunkt der Eigenkompositionen des jungen Quintetts, doch da fließen klassische Musikelemente wie gewiefte Fugen-Technik und kantige Kontrapunktik ein. Vom Jazz wird das swingende Moment übernommen, freilich nicht das Primat der spontan-kreativen Improvisation. Und vor allem: Der Rock-Sound mit all seinen elektrotechnischen Kniffen ist wichtig.
Alle Stücke präsentierten die Polen in der Haller Hospitalkirche sehr durchkonzipiert und in stets fröhlichem Habitus – keine Rührseligkeiten und aufgeblasener Pathos wie man es von dem Klarinettisten Giora Feidman und auch dessen Meisterschüler Helmut Eisel kennt. Auf solistische Extravaganzen und virtuose Artistik verzichtete das Ensemble, die Gruppengemeinschaft an sich zählt.
Der Geiger Bartok Staniak und der Klarinettist Tomek Polak spielten sich die eingängigen sanglichen Motive zu, variierten und sequenzierten diese nach bester Tonsatzmanier. Marcin Wiercioch pendelte mit seinem Knopf-Akkordeon zwischen komplexen harmonischen und singulär-melodischen Aktionen, für die metrische Grundierung sorgten Jarek Wikosz am Kontrabass und Krzysztof Kossowski am Schlagzeug. Show-Mätzchen und sentimentalen Singsang sparten die Instrumentalisten wohlweislich aus.
Orientalische Skalen mit dem symptomatischen Intervall der übermäßigen Sekunde (wie bei dem Tanzlied „Hava Nagila“) sowie das – vom spanischen Flamenco vertraute – phrygische Tongeschlecht verloren nicht an exotischem Reiz. Mal eine Valse-Musette im Dreiertakt, mal hintergründig ein triolischer Bolero-Rhythmus wie bei Maurice Ravel. Ganz amüsant und effektvoll die Komposition „Railroad“, wo dampfende und tutende Eisenbahnromantik mit allen Raffinessen und Finessen musikalisiert wird. (Hans Kumpf, Oktober 2010, The Jazz Pages)

Viel mehr als Klezmer im Klangmeer Der Name der Gruppe – Klezzmates – ließ Klezmer erwarten. Die Musik mit jiddischen Wurzeln also. Und auch die Instrumente, Geige, Klarinette, Bass, Schlagzeug und Akkordeon, ließen auf Klezmer schließen. Doch die Band, die am Donnerstagabend im Café Oreade auftrat, machte mehr. Klezmer ertönte nur als eine von vielen Einflüssen, die zu einem großen Ganzen verwoben wurde. Jazzrock, Musette, Kammermusik, Klänge aus dem Balkan- und Arabien kamen dazu. Viel breiter kann man das musikalische Spektrum kaum fassen. Herrschte nun ein heilloses Wirrwarr angesichts dieser musikalischen Vielfalt? Nein. Denn den fünf Musikern aus Krakau gelang es, den unterschiedlichen Stilen ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Instrumentierung und Struktur der einzelnen Titel bildeten eine Klammer, die den Stücken etwas typisch Klezzmates-Artiges verlieh. Dazu gehörte auch die Verfremdung durch Klangeffekte und Hall, die aber nicht allzu aufdringlich eingesetzt wurden. Um aber die zahlreichen Stile in einem zweistündigen Konzert unterbringen zu können, waren häufig Unterbrechungen mitten im Stück erforderlich. Das Schlagzeug wurde dann richtig laut – und dann fingen sich die Musiker in einer neuen Spielart.
Die Eigenkompositionen waren mit musikalischen Zitaten gespickt. Hier ertönte der Bolero-Rhythmus auf dem Schlagzeug – dort hörte man „Frère Jacques“, sie stellten kleine Anker des Wiedererkennens in einem riesigen Klangmeer dar.
Die Fünf begnügten sich mit wenigen Worten, ließen die Musik für sich sprechen, und die riss gerade im zweiten Teil des Konzerts mit. Und die Besucher ließen sich gerne mitnehmen in diesen Klangkosmos. Heftiger Applaus und eine Zugabe beschlossen den Abend. (Martin Borck, 10.10.08, Münsterländische Volkszeitung & Allgemeine Zeitung)

Konzert in Gronau: „Klezz“ wie Jazz GRONAU „Weltmusik“ verspricht Gronaus Kulturmanager Otto Lohle, als er im Café Oreade die „Klezzmates“ ankündigt. Er wird Recht behalten, obwohl der Name der polnischen Gruppe den Eindruck erweckt, dass sie die Tradition der ostjüdischen Klezmorin fortsetzt. Die Vermutung wird noch verstärkt, weil die Klezzmates in klassischer Genre-Besetzung auftreten: Akkordeon (Marcin Wiercloch), Kontrabass (Jarek Wikosz), Violine (Bartek Staniak), Klarinette (Tomek Polak), Schlagzeug (Krszysztof Kossowski).
Doch die Traditionalisten unter den Zuhörern sind befremdet. Das der jeweiligen menschlichen Laune nachempfundene Weinen oder Lachen der Klarinette fehlt ebenso wie die klassische Klezmer-Literatur. Die Gruppe, die „Klezz“ wie „Jazz“ ausspricht, spielt Eigenkompositionen. Die verhaltene Klarinette ordnet sich dabei sauber ins Ensemble ein, baut zusammen mit Violine und Knopfakkordeon die Melodien auf. Das Quintett spielt virtuos, technisch brillant, die elektronische Verstärkung ist exzellent ausgesteuert.
Die Elemente des Klezmer sind klar zu hören: Das klagende Klangbild russischer Volksweisen, der häufige Wechsel zwischen Dur und Moll. Doch der sphärische Violinenklang, durch zahlreiche Echo- und Halleffekte modifiziert, ist ganz und gar Klezmer-untypisch. Es ist Weltmusik – im Grundmuster der traditionellen Spielweise der Ostjuden verpflichtet, aber durch Jazz-Einflüsse entscheidend verändert. (Klaus Spellmeyer, 10.10.2008, Münsterische Zeitung)

Klezzmates: Ein Geheimtipp wird seinem Ruf gerecht Klezmer-Musik, wie angekündigt, war das auch, aber eben viel mehr: Ein spannender und anspruchsvoller Genuss für Ohren, Augen und Hirn. Das Publikum war zunächst überrascht und dann nur noch begeistert. Spontaner Applaus für solistische Einlagen war den Musikern ebenso sicher, wie der lang anhaltende heftige Beifall, mit dem sie am Ende zu einer Zugabe auf die Bühne zurückgeholt wurden. (Schwäbische Zeitung, 08.10.2008)

Klezzmates sind längst kein Geheimtipp mehr Ein interessantes Programm, wahres Futter für die Ohren und den Geist, eine Erweiterung des musikalischen Horizonts.                              (Stefan Gewecke, Haltener Zeitung, 06.10.2008)

Musik zur Stille Die Krakauer Band Klezzmates beglückt ihr Publikum in Dresden. Es ist, als schlängeln sich die Melodien um ihre Stille herum. Sie erreichen sie nicht, kreisen sie aber ein, als wollten sie sie stellen. Doch die Stille entwischt immer wieder. Musik über die Stille – paradox, natürlich. Aber manches scheint unmöglich, was die Klezzmates aus Krakau am Sonntagabend im Kleinen Haus bieten. Und dennoch: Ganz real stehen die fünf Musiker auf der atmosphärisch bunt beleuchteten Bühne, umschwebt von den Tönen, die sie Klarinette, Violine, Akkordeon, Kontrabass und Schlagzeug entlocken, mal überirdisch schön, mal herzzerreißend traurig, mal mitreißend fröhlich. Wie Pingpong – Bälle spielen sie sich die Melodie zu. Ein akkurates Zusammenspiel aus Annahme, Variation und Weitergabe, das Finesse und Fairness und spürbare Spielfreude beweist. „A sad song for D.” entwickelt sich zu einer Meditation über die Zeit. Vor dem Hintergrund der tickenden Uhr schwingt sich die Melodie aufwärts, wird von immer mehr Instrumenten übernommen. Gemeinsam gelingt es, der Rücksichtslosigkeit der vergehenden Zeit etwas Eigenes, Schönes entgegenzusetzen – auch wenn das weiterhin gleich bleibende Ticken dem Ganzen den Stempel aufdrückt. Überhaupt kann das Wörtchen “trotzdem“ am besten illustrieren, was Klezmer ist – und der liegt auch den Stücken des Klezzmates bei aller Beimischung von Jazz und zuweilen arabischer anmutender Folklore zugrunde. Trotz aller Trauer, aller Wehmut, aller Schicksalsschläge, aller bevorstehender Abschiede – trotz alledem tanzen wir ins Mondlicht (so ein Titel) und nutzen die uns zugemessene Zeit. Die Klezzmates ist eine junge Band; erst vor drei Jahren trafen sich die fünf Musiker an der Krakauer Musikhochschule. „Reflections“ heißt ihre zweite CD, die sie zu ihrem zweiten Konzert nach Dresden brachte. „Nächstes Jahr kommen wir wieder“, verspricht Marcin Wiercioch hinter seinem Akkordeon. Auch das quittiert das Publikum mit frenetischem Beifall. (Valeria Heintges, Sächsische Zeitung, 15.01.08)

»Klezzmates« öffnen Horizonte Überschäumende Lebensfreude: Fünf Musiker aus Krakau überzeugen im ausverkauften Spitalkeller Dem eigenen Anspruch verpflichtet, stemmt sich der Verein »361 Grad« gegen den musikalischen Zeitgeist: Rund 100 Zuhörer verbarrikadierten sich am Samstagabend mit der polnischen Gruppe »Klezzmates« im Spitalkeller, um dem närrischen Treiben in der Stadt ein eigenes Bild entgegenzustellen.
Offenburg. Laut lärmend ziehen die Narren durch die Stadt, grölen und schunkeln zu schmissigen Gassenhauern, feiern den ersten Höhepunkt einer kurzen Fastnachtskampagne. An der Tür zum Offenburger Spitalkeller endet der Spuk jedoch schlagartig. Ein handgeschriebenes Schild verweist auf ein ausverkauftes Konzert, vertröstet närrische Besucher auf die Tanzbar zu später Stunde. Im Keller ist kaum noch ein freier Platz zu finden. Das Alternativangebot von »361 Grad« hat überraschend viele Musikfreunde und Fastnachtsmuffel angelockt, setzt Akzente auf lärmende Aspekte, keineswegs aber auf Temperament, sinnliche Lust und überschäumende Lebensfreude verzichtet. »Klezzmates«, ein Quintett aus der polnischen Musikmetropole Krakau, jongliert für knapp zwei Stunden mit einer bunt schillernden Klanglandschaft, die weit mehr zu bieten hat als nur den Klezmer, die Hochzeitsmusik der aschkenasischen Juden Osteuropas.......................
Bittersüße Melodie
Klezmer und Jazz lösen sich ab mit Improvisation und bisweilen fast rockigen Ansätzen. Ekstatische Läufe verdichten sich, schlagen um in bittersüße Melancholie, fröhlich stampfende Rhythmen verwandeln sich in leichtfüßige dahingleitende Melodien, landen in den immer wieder überraschenden Klangbildern einer ständig variierenden Musik.
»Klezzmates« öffnet Horizonte, saugt unterschiedliche Einflüsse auf, landet am Ende sogar bei lateinamerikanischen Rhythmen und klassischen Adaptionen, bei Swing und Tango, ohne den Klezmer völlig aus den Augen zu verlieren. ..........................
Nach zwei Stunden klingt das Konzert mit zwei Zugaben aus; die Kellertür öffnet sich, entlässt das Publikum in eine Welt, die um Lichtjahre entfernt erscheint.                                                (Jürgen Haber, Offenburger Tagblatt, 14.01.08)

Welt-Musik auf höchstem Niveau „Klezzmates“ aus Krakau gastierten in Hörste Lage – Hörste (beo) Klezmer, die aus dem jiddischen Kulturkreis stammende weltliche Musikrichtung, begeisterte das Publikum kürzlich im gut besuchten Heinrich-Hansen-Haus, als die „Klezzmates“ aufspielten, ein Quintett aus dem polnischen Krakau, das ausschließlich mit eigenen Kompositionen auftritt. Die „Klezzmates“ und ihre klassische Besetzung, das sind Marcin Wiercioch (Knopfakkordeon), Bartek Staniak (Violine), Tomek Polak (Klarinette) und Krysztof Kossowski (Schlagzeug), spielten ihre eigene Interpretation des Klezmer – so, wie Marcin Wiercioch sie in seiner sparsam dosierten und in englischer Sprache vorgetragenen Moderation erläutert hatte: „Unser Klezmer vereinigt Elemente des Jazz mit Themen vom Balkan und aus der Klassik. Sie werden es heraushören, und wir hoffen, Sie werden beim Zuhören den gleichen Spaß haben wie wir beim Spielen.“ Die schier unbändige Spielfreude der „Klezzmates“ riss das Publikum ebenso wie das virtuose Spiel des gesamtem Ensembles förmlich mit, und die Tatsache, dass anstelle bekannter Titel oder Evergreens Eigenkompositionen das Programm der Formation bestimmten, hielt die Aufmerksamkeit durchgehend auf hohem Niveau. Stürmischer Schlussapplaus honorierte dieses außergewöhnliche musikalische Erlebnis und ließ die Musiker nicht ohne Zugabe von der Bühne. (Lippische LandesZeitung, 23.03.07)

Irrwitziges Tempo mit unbändiger Spielfreude „Klezzmates“ aus Krakau sorgen für atemberaubende Spannung bei Publikum im Neustadter „Konfetti“. Was erwartet man bei einem Konzert einer Gruppe, die sich „Klezzmates“ nennt? Genau! Klezmermusik in all ihren aufregenden und vielseitigen Facetten. Was die fünf polnischen Musiker aber am Samstagabend im Neustadter Konfetti boten, war weit mehr, als dieser Name ohnehin schon zu versprechen scheint. Mit ihren großartigen Stücken, allesamt Eigenkompositionen, gehen Marcin Wiercioch (Akkordeon), Jarek Wikosz (Kontrabass), Bartek Staniak (Violine), Tomek Polak (Klarinette) und Krzysztof Kossowski (Schlagzeug) ganz eigene und auch neue Wege. Mit sehr viel klassischen und jazzigen Anteilen verleihen sie dem traditionellen Klezmer eine ganz besondere Note. Teilweise in irrwitzigem Tempo mit unbändiger Spielfreude überzeugten die fünf Musiker, die sich während ihres Studiums an der Akademie der Künste in Krakau kennen lernten und im Januar 2005 zu dieser Formation zusammenfanden. Manche Stücke schleichen sich regelrecht an und wachsen dann im weiteren Verlauf zu einzigartigen und äußerst voluminösen Klanggebilden. Das Volumen ist es dann auch, womit die Musiker viel arbeiten. ................................... Stücke wie „For the good Start“ oder „December Piece“ warten mit starkem orientalischen Einfluss auf, „Functional Fixedness“ und „Bluesette“ überwiegen eher durch eine gehörige Portion Jazz, während beispielsweise „Two Faces of Klezzmates“ sehr sphärisch klingt. Gerade dieser Ideenreichtum, gepaart mit der großen Bandbreite an musikalischen Einflüssen und der energetischen Spielweise der Musiker, machen wohl den großen Reiz dieser jungen Formation aus.... (Judith Raech, Rheinpfalz, 19.03.07)

Die jazzig-rockige Seite des Klezmer Ausverkauftes Konzert der Klezzmates aus Krakau in der Pforzheimer Synagoge PFORZHEIM. Ziemlich in Grenzen hält sich wahrscheinlich die Begeisterung der Traditionalisten, indes die Liebhaber von Crossover und Weltmusik von neuen musikalischen Ufern schwärmen werden. Denn weit entfernt von dem, womit einst die Klezmer-Familien Epstein oder Brandwein oder auch der „singende Rabbi“ Shlomo Carlebach die Klezmer-Musik prägten, ist das, was die aus der alten polnischen Königsstadt Krakau stammende Formation „Klezzmates“ an Klangerlebnis anbietet. Anlässlich der „Woche der Brüderlichkeit“ gastierte das fünfköpfige Ensemble auf Einladung der Israelitischen Kultusgemeinde Pforzheim und des Kulturhauses Osterfeld mit einem ausverkauften Konzert in der Synagoge. Großes spieltechnisches Können
Des sehr freundlichen Beifalls konnten sich „Klezzmates“ auf alle Fälle sicher sein, denn die Mitglieder der seit zwei Jahren existierende Band, inzwischen mit dem „Polonia Channel Award“ ausgezeichnet, verfügen allesamt über ein eminentes spieltechnisches Können und verstehen es gut, die verschiedensten musikalischen Einflüsse in ihren Eigenkompositionen zu amalgamieren....................... (Pforzheimer Zeitung, 15.03.07)

Vom neckischen Tanz bis zum Dampfross Die Klezzmates aus Polen beeindrucken mit einem kontrastreichen Klanggeflecht (Pforzheimer Kurier, 15.03.07)

....Das dritte Konzert im Rahmen ihrer ersten Deutschlandtournee führte die Polen also nach Osterburken, wo sie ganz in schwarz gekleidet die Bühne betraten. Nichts soll ihrer Meinung nach von der Musik ablenken - schon gar nicht lange Reden zwischen den Stücken. Und so lassen die Klezzmates lieber ihre Kompositionen für sich sprechen. Überhaupt erlebt man die Band am besten live im Konzert, wo man sich leicht von der offensichtlichen Spielfreude der jungen Musiker mitreißen lassen kann. Man hört und sieht, wie Bartek Staniak an der Violine und Klarinettist Tomasz Polak als melodieführende Instrumentalisten in gekonnten musikalischen Dialog treten, wie Jaroslaw Wilkosz streichend und zupfend über die Saiten seines Kontrabasses wirbelt und Marcin Wiercioch einfühlsam die Harmonien mit dem Akkordeon unterlegt. Ein wesentlicher Unterschied zu traditionellen Klezmer-Ensembles ist der oftmals treibende, schlagzeugbetonte Rhythmus des Perkussionisten Krzysztof Kossowski, der es jedoch vermochte, sich in den ruhigen Sequenzen zurückzunehmen, auch um den anderen Musikern die Möglichkeit zu ihren filigranen Improvisationseinlagen zu geben. Es ist erstaunlich, wie facettenreich die Band aus Krakau sich dem Klezmer-Stil nähert: mit Swing, Musette, 2/4-Takt und sogar Rock-Anleihen wird jedem Stück eine eigene Stimmung verliehen, sodass es zu keiner Zeit langweilig wird, den Klezzmates zuzuhören. Auch wenn die Melodien eindeutig der jüdischen Musiktradition entstammen, sind die Kompositionen, die das Quintett gemeinsam entwickelt, bei weitem nicht nur melancholisch, sondern strahlen in jedem Takt Lebensfreude und Lebendigkeit aus. Mit jeder Menge Spielwitz und raffinierten Arrangements vermengen die sympathischen Musiker aus Krakau Tradition und Moderne zu einem ungewöhnlichen Stil-Mix, der, auch dank des hervorragend ausgesteuerten Sounds, an diesem Abend zu einem puren Musikgenuss wurde. Noch in diesem Jahr wollen die Klezzmates ihre zweite CD produzieren, denn genau wie das begeisterte Publikum in Osterburken kann die inzwischen europaweite Fangemeinde nicht genug von der Avantgarde des Klezmer bekommen. (Martin Hammer, 13.03.07, RNZ)

Raffiniert aufgebaute Stücke voller Drive und Eleganz: Das Krakauer Quintett Klezzmates gab in Fürth sein viertes Deutschland-Konzert. “....Die Klezzmates demonstrieren nicht Brillanz durch Übertreibung - sie spielen einfach auf hoch professionellem Grad, völlig klarinettenkiekserfrei und ohne Geigenschluchzanfälle. Keine Sause also, sondern ein Konzert voller Titel, die sich raffiniert aus der Stille heraus aufbauen und das innige Miteinander aller Instrumente mit großartiger Transparenz in den Saal tragen. Schönes Finale eines schönen “Klezmer Festival Intermezzo” - Wochenendes.” (Matthias Boll, Fürther Nachrichten, 21.03.06)

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Die aktuelle CD “The Teeter” erschien im Oktober 2013.

Zum download von Musikbeispielen gehen Sie bitte auf die Website der Band: klezzmates.pl

Hörbeispiele zu den Klezzmates gibt es auch auf Myspace: http://www.myspace.com/aklezzmatesgroup

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