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Bruno Wallisch |
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Bruno Wallisch, Jahrgang 1954, Mutter Französin aus Lyon, Vater Deutscher aus Brünn, hat nach einem abgebrochenen Industriedesign - Studium erst einmal auf Druck des gestrengen Vaters einen “ordentlichen” Beruf erlernt: Industriekaufmann, Fachrichtung Bau. Nach etwa sechs Jahren im Beruf entschließt er sich seinen “sicheren“ Beruf an den Nagel zu hängen und geht, nachdem er seit 1978 in freien Theatergruppen das Schauspielern kennengelernt hat, 1980 zunächst in eine anthroposophische Schauspielschule nach Stuttgart. Später geht er nach Berlin, wo er an der dortigen HdK, am Schillertheater und bei Jürgen von Alten seine Schauspielausbildung fortsetzt. Sein erstes Engagement erhält er unter Boy Gobert als Co-Regisseur am Schillertheater für das Stück “Pioniere in Ingolstadt” von Marie-Luise Fleißer, Regie Konrad Sabrautzky. Wallisch ist in dieser Inszenierung zuständig für alle militärischen Choreographien und die militärische Befehlssprache, die er als Gebirgsjäger bei der Bundeswehr einmal erlernt hat. (Später wird er als Kriegsdienstverweigerer anerkannt). 1983 folgt ein Engagement als Schauspieler bei der Württembergischen Landesbühne, Esslingen für die Uraufführung von “Unkraut” von Fitzgerald Kusz, Regie Heinrich Staehle, Intendant Achim Thorwald. 1983–1988 folgen Spielzeitverträge bei der Badischen Landesbühne in Bruchsal, Intendant Alf André dann Dr.Rolf Parchwitz. Unter den Regisseuren Teja Piegeler, Lothar Maninger und Marcello Diaz spielt er in zahlreichen Rollen, u.a. den Feldprediger bei “Mutter Courage” von Bertolt Brecht, den Vater bei “Die Schöne und das Tier” von Carsten Ramm, den Anführer Jack/Hans bei “Die Insel des Fliegengottes” von Herbert Friedmann. In dieser Zeit besucht er auch Tanztheaterkurse beim Tanzprojekt München. 1988/89 Schauspiel-Engagement beim Marburger Schauspiel (heute Hessische Landesbühne), Intendant Franzjosef Dörner für “Die Räuber” von Friedrich Schiller. 1989 ist er Regisseur bei der Rems-Murr-Bühne e.V., Leitung Rainer Bauer. Mit seiner Inszenierung des “D‘r Entaklemmer” von Thaddäus Troll (nach “Der Geizige” von Molière) hat er mehrere Gastspiele in Ungarn. Es folgen weitere Schauspielengagements u.a. bei den Ellwanger Schloßfestspielen, Intendant Dusan Parisek, “Der Diener zweier Herren” von Goldoni, als Pantalone, Regie Dusan Paricek. 1990 gründet er die KünstlerInnenagentur “KULTUR IN DER LANDSCHAFT” mit den Schwerpunkten Weltmusik und Theater. Nebenher von 1990-1995 ist er Kabarettist und Klarinettist beim “1.Bruchsaler Stadtkabarett”, Ltg. Rainer Kaufmann. 1996 Regie beim Ensemble Surradial, ”Bilder aus dem Gorx”, Musik- und Bewegungstheater mit einem Drehleierorchester. Regie, Schauspiel & Musik bei der IG Medien Theatergruppe Nordbaden. 1998/1999 Regie, Schauspiel und Musik bei “Dem Reich der Freiheit werb‘ ich Bürgerinnen” - die Gleichstellung der Frau von der Badischen Revolution bis heute. 1998 Leiter und Schauspiellehrtätigkeit des neu gegründeten jungen Theaters “Rems-Murr-Bühne junior e.V.”, jetzt “lapooty” - Theater der Jugendmusik- & Kunstschule Winnenden. 1999 Regie “Woyzeck” von Georg Büchner, RMB junior e.V. und Regie bei der Musikschule Rastatt für “Lieder und Szenen zur Badischen Revolution”. 2000 Regie “Die Insel des Fliegengottes” nach “Der Herr der Fliegen” v. William Golding, Rems-Murr-Bühne junior e.V. und Schauspieler bei “Das Konzert” nach Hermann Bahr, als Pianist Gustav Heink, Theater “vier auf vier”. Neben seiner Tätigkeit als Künstleragent ist Bruno Wallisch auch weiterhin im Theater- und Medienbereich tätig, sei es als Leiter von Theaterkursen bei Schulen ab Mittelstufe, in der freien Theaterszene, als Regisseur beim Iwwerzwerchtheater Bruchsal e.V. (“Woyzeck” nach Georg Büchner 4/02, Ödön von Horváth “Der jüngste Tag” 10/03, “Die Makrele” von Volker Heymann 3/06), als Regisseur beim TASK-KA - Theater am Studentischen Kulturzentrum der Uni Karlsruhe (“Lysistrata” nach Aristophanes von Erich Fried 2/03, “Red Ryder” von Mark Medoff 2/04, “Zu Fuß” von S.Mrozek 6/05, “Out of Border”, eigenes Theaterprojekt 1/06, Gastspiel in Lublin/Polen im März 06, “Glaube, Liebe, Hoffnung” von Ödön von Horváth 5/07 & Gastspiel in Nancy/F im Juni 07), als Schauspieler für spannende spartenübergreifende Theaterprojekte und als Kabarettist beim Bruchsaler Stadtkabarett “Dolle Zeiten”. Auch beim Bienzle-Tatort oder bei den “Fallers” vom SWR war Bruno Wallisch schon zu sehen und wenn es Zeit & Geld noch erlauben ... liebend gern und leidenschaftlich: Tango Argentino, Tenorsaxophon, Klarinette, Klavier, Reisen ins Ausland, Garten, Katzen und fotografieren. |
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Foto Till Storz |
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